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Winterdienst in Bayern: Umwelt schonen, Geld sparen

MÜNCHEN – Bayern ist für einen langen Winter gewappnet: Bereits im Herbst hat die Staatsbauverwaltung die Lagerhallen mit rund 620.000 Tonnen Streugut aufgefüllt. Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU, Foto) betonte heute in Gersthofen, dass dabei viel Wert auf Wirtschaftlichkeit und die Umwelt gelegt wird: „Eine neue Technik erlaubt uns, statt Salzkörnern reine Sole auf die Straßen aufzubringen. Dadurch benötigen wir deutlich weniger Salz, was Kosten spart und die Umwelt schont.“

Aufgestreute Salzkörner könnten bei trockener Witterung von der Fahrbahn geweht werden und dann nicht mehr wirken. Auf Autobahnen ist die Methode, flüssige Salzsole aufzubringen, deshalb bereits Standard. Zusammen mit den Maschinenherstellern hat die Staatsbauverwaltung die Technik jetzt so weiterentwickelt, dass sie auch auf schmäleren Bundes- und Staatsstraßen zum Einsatz kommen kann. Nun können die Streufahrzeuge das Salz schon vorsorglich auf die Straßen bringen, wenn der Wetterdienst Reifglätte prognostiziert. „Das ist ein zusätzliches Plus an Sicherheit für Bayerns Autofahrerinnen und Autofahrer“, so Reichhart.

Bildquellen

  • MIN_Hans_Reichhart_CSU: hans reichhart

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