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Wie lange ist unser Rechtsstaat noch Herr der Lage?

von KLAUS KELLE

München – Hunderte Jugendliche haben am Wochenende im Englischen Garten randaliert und Polizeibeamte sowie Rettungskräfte angepöbelt und tätlich angegriffen. Teilweise seien Sanitäter, Feuerwehr und Polizei durch fingierte Anrufe in Fallen gelockt wurden, wo sie von einem aggressiven Mob angegriffen wurden. Wohl gemerkt: All das passiert hier, in der Landeshauptstadt des Musterlandes Bayern am Jahr 2018. Und es waren – wie jetzt manche vorschnell urteilen werden – keineswegs nur – aber auch – Migranten, es waren viele Jugendliche aus der Unterschicht, betrunken und ohne jeden Respekt gegenüber den Vertretern der staatlichen Ordnung. Georg Anastasiadis, Chefredakteur des Münchner Merkus kommentierte das bemerkenswert so:

“In Neuperlach und am Hasenbergl ist ein Prekariat herangewachsen, dem es nicht nur an elterlicher Erziehung und schulischen und beruflichen Perspektiven fehlt, sondern auch an der Erfahrung, dass der Staat Regelverstöße auch wehrhaft ahnden könnte. Oft handelt es sich dabei um Einwandererkinder der dritten oder vierten Generation.”

Unser Land verändert sich dramatisch, seid Frau Merkel im Herbst 2015 alle Schleusen für einen über Wochen unkontrollierten Massenzustrom aus dem islamischen Kulturkreis öffnete. Doch die Probleme liegen viel tiefer. Unserer Gesellschaft, der Staat, UNS allen entgleiten zivilisatorische Umgangsformen und Rechtshoheit. Das Bürgertum ist auf breiter Front auf dem Rückzug, genießt die Frühlingssonne im Biergarten. Bisher ist die Polizei noch in der Lage, um den Preis von Hunderttausenden Überstunden, die Lage unter Kontrolle zu halten. Aber wie lange noch?

Bildquellen

  • Englischer_Garten: pixabay

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