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Wegen Abtreibungsklinik: Massive Proteste gegen CSU-Schatzmeister in München

München – In der Münchner CSU ist Sturm unterm Dach. In einem Antrag des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der Partei wird die Amtsenthebung von Schatzmeister Hans Hammer gefordert. Außerdem soll er das Recht auf alle Parteiämter verlieren. Hintergrund ist der Beruf von Hammer, der als Bauunternehmer in einem Ärztezentrum in Freiham im Münchner Westen Räume an den bekannten Abtreibungsarzt Friedrich Stapf vermietet. Die Glaubwürdigkeit der CSU wäre beschädigt, wenn sich ein CSU-Funktionär “durch Mieteinnahmen an einer Tötungseinrichtung bereichert”, heißt es in dem Antrag. Hammer beharrt auf seinem Standpunkt, dass er vermieten kann, wem er will. Dies sei seine Privatsache. Bereits am 1. April hatte es vor der Abtreibungsklinik Proteste gegeben, als rund 150 Lebensschützer vor dem Gebäude protestierten. Die bayerische Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CdL), Christiane Lambrecht, sagte damals: “Hier werden bis zu 20 Kinder pro Tag abgetrieben. Stapf selbst habe vor drei Jahren in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin “Spiegel” eingeräumt, dass er in verschiedenen Abtreibungshäusern bereits über 100.000 Kinder im Mutterleib getötet habe.

In einer Internetpetition an den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer haben inzwischen 10.387 Bürger unterschrieben, Seehofer solle sich “klar und eindeutig vom Geschäftsgebaren des Münchener CSU-Schatzmeisters Dipl.-Ing. Hans Hammer, der mit der Not von Frauen lukrative Geschäfte” mache, distanzieren.

Wer unterschreiben möchte: http://www.citizengo.org/de/lf/34903-das-geschaeft-mit-abtreibung-darf-keine-profitquelle-fuer-parteifunktionaere-sein?m=5&tcid=25168660

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