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Unterfränkische Gemeinden hängen jetzt an der Datenautobahn

Nürnberg – „Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Acht Gemeinden aus Unterfranken erhalten heute insgesamt rund 3,5 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.718 Gemeinden und rund 84 Prozent aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide gestern in Nürnberg. „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Wo dies geschieht entscheiden allein die Gemeinden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit“, betonte Füracker.

Der Ausbau von schnellem Internet in ganz Bayern ist das wichtigste Infrastrukturprojekt der Bayerischen Staatsregierung. Rund 90 Prozent der bayerischen Haushalte haben inzwischen Zugang zu schnellem Internet. Nach Abschluss aller bislang geplanten und aktuell laufenden Baumaßnahmen werden über 98 % der bayerischen Haushalte mit mindestens 30 Mbit/s versorgt sein. Ziel der aktuellen Förderprojekte ist, diese Flächendeckung weiter zu steigern und die Glasfaser möglichst bis in die Gebäude zu verlegen (FTTB – Fiber to the building). Bereits über 100.000 Haushalte in Bayern erhalten im Rahmen der Breitbandförderung einen Gigabitanschluss. „In Bayern geht der Breitbandausbau mit Riesenschritten voran“, hob Füracker hervor.

„Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, unterstrich Füracker.

Bildquellen

  • MIN_Albert_Füracker_CSU: csu

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