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Trotz 5,5 Milliarden weniger in der Kasse: “Bayern steht zu seinen Zusagen”

MÜNCHEN – „Nach der aktuellen Steuerschätzung kann der Freistaat in 2020 mit Steuereinnahmen von rund 41,6 Milliarden Euro rechnen – das sind etwa 5,5 Milliarden Euro weniger als noch im letzten Herbst vorausgesagt“, stellte Finanzminister Albert Füracker Freitag in München vor. „Die drastischen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie treffen auch den Bayerischen Staatshaushalt.” Dennoch sei Bayern gut gerüstet.

Auch in den nächsten Jahren müsse der Freistaat mit deutlichen Mindereinnahmen rechnen. So seien im Vergleich zur letzten Schätzung rund 2,7 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen für 2021 zu erwarten, rund 2,6 Milliarden Euro in 2022. Zum Vergleich: Nach dem Ausbruch der Finanzkrise beliefen sich die geschätzten Einnahmerückgänge im Jahr 2009 in Bayern auf etwa 1,5 Milliarden Euro.

Bayern bleibe auch in der Krise handlungsfähig und steht zu seinen Beschlüssen. „Trotz aktuell sinkender Einnahmeprognosen werden wir unsere Zukunftsinvestitionen nicht vernachlässigen. Ziel ist ganz klar eine rasche konjunkturelle Erholung,“ hob der Finanzminister hervor. „Investitionen und Maßnahmen, die Wirtschaft, Kommunen und Familien in Bayern zugutekommen, werden daher im Jahr 2020 wie beschlossen fortgeführt.“ Damit sei sichergestellt, dass Wirtschaft und Bürger sich auf die bereits gegebenen Zusagen des laufenden Haushaltsjahres vollumfänglich verlassen können.

Bildquellen

  • Bayern-Fahne: pixabay

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