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Söder hat viel vor: Mehr Lehrer und Polizisten, Familiengeld und Kreuze in den Behören

München – In seiner ersten Regierungserklärung hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die zukünftige Politik seiner Landesregierung vorgestellt. Er kündigte dabei mehrere Tausend neue Stellen insbesondere bei Polizei und Lehrkräften an. Söder will den Eltern ein- und zweijähriger Kinder zukünftig mit einem Familiengeld von 250 Euro pro Monat und Kind unterstützen. Ab dem dritten Kind soll es 300 Euro monatlich geben. Das Geld soll unabhängig vom Einkommen der Familie gezahlt werden und unabhängig davon, ob das Kind eine Krippe besucht oder nicht. Das Familiengeld soll das bisherige bayerische Betreuungsgeld und das Landeserziehungsgeld ablösen.

Der Ministerpräsident kündigte an, in Ottobrunn eine eigene Raumfahrtfakultät zu gründen, um den Freistaat zu einem “Zentrum des Fortschritts” in Deutschland auszubauen.

In der Flüchtlingspolitik will Söder zuknftig neue Akzente setzen. Dazu gehöre insbesondere eine verbesserte Sprachausbildung für Flüchtlingskinder. Der Ministerpräsident: “Nur wer richtig Deutsch kann, soll am Regelunterricht teilnehmen.” Außerdem werde das System der Unterstützung von Flüchtlingen stärker auf Sach- statt auf Geldleistungen ausgerichtet,

Und noch ein klares Zeichen an die christlich gesinnte Wählerschaft in Bayern: In den Behördenzimmern des Freistaats sollen sichtbar Kreuze angebracht werden. Es sei ein Zeichen der kulturellen Identität und Symbol für Menschenwürde, Nächstenliebe und Toleranz, sagte Söder.

Bildquellen

  • MP_Markus_Söder: kellecom

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