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Sextäter in der Uni München konnte durch aufmerksame Zeugin festgenommen werden

München – Der 25-Jährige, der am 27. und am 30. Januar jeweils auf Damentoiletten in der Münchner Ludwigs Maximilians Universität (LMU) Frauen sexuell bedrängte und nötigte, ist festgenommen worden. Im ersten Fall hatte der Täter mit Gewalt eine Kabinentür aufgebrochen und sie unter Drohungen zu sexuellen handlungen aufgefordert. Die Studentin war aufgrund eines noch nicht verheilten Armbruchs nur bedingt abwehrfähig, leistete jedoch trotzdem erhebliche Gegenwehr. Sie biss den Täter in die Hand, so dass er eine blutende Verletzung davontrug. Sie selbst erlitt Prellungen und Kratzwunden und zog sich erneut einen Armbruch zu. Der Täter konnte entkommen.

Gegen 16 Uhr am vergangenen Montag fiel der Mann erneut auf, als er in eine besetzte Toilettenkabine eindringen wollte. Zwei Studentinnen verständigten unabhängig voneinander die Polizei. Die betroffene 20-jährige Studentin wehrte sich, indem sie sich gegen die Kabinentür stemmte und lauthals schrie. Der unbekannte Täter entfernte sich daraufhin.

Polizeibeamte konnten aufgrund der detaillierten Personenbeschreibung einer Zeugin gegen 18 Uhr auf einem Flur in der LMU den Tatverdächtigen wiedererkennen und festhalten.

Während der Identitätsfeststellung leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand, indem er mehrmals versuchte die Beamten mit Fäusten zu schlagen und sie zu schubsen. Ein Beamter wurde hierbei an der Hand verletzt.

Der 25-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert.

Bildquellen

  • Ludwigs Maximilians Universität: euroscholars

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