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Polizist bei Messerangriff im Münchner Hauptbahnhof schwer verletzt

MÜNCHEN – Bei der Routinekontrolle einer Person durch zwei Polizisten ist einer der beiden Beamten heute Morgen lebensgefährlich verletzt worden. Gegen 6.30 Uhr kontrollierten die Polizisten einen Mann, als sich ein unbeteiligter 23-Jähriger von hinten näherte, und einen der Beamten unvermmittelt ein Messer in den Nacken stieß. Der Stoß wurde mit solcher Wucht ausgeführt, dass die Klinge dabei abbrach. Der zweite Polizist (40) und andere Personen überwältigten den Angreifer, bei dem es sich um einen polizeibekannten deutschen Staatsbürger handelt.

Der verletzte Polizist wurde direkt ins Krankenhaus gebracht, nach Aussage von Bayerns Innenminister Joachimm Herrmann (CSU) schwebt er nicht mehr in Lebensgefahr. Herrmann: “Aber es ist eine schwere Verletzung. Und welche Folgen diese kurz- oder langfristig haben wird, ist im Moment noch nicht abschließend absehbar.“

Jürgen Ascherl (56), stellvertretender Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), sagte: „Angriffe auf Rettungskräfte und Polizisten nehmen dermaßen überhand, dass ich mich wirklich frage, in welche Richtung entwickelt sich unsere Gesellschaft.“

Bildquellen

  • München_Hauptbahnhof: pixabay

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