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Migrantinnen sollen Lebenswirklichkeit in Bayern kennenlernen

MÜNCHEN – Frauen das Alltagsleben und die Werte Bayerns vermitteln und ihnen ihre gleichberechtigte Stellung in unserer Gesellschaft bewusst machen – diese Ziele verfolgt das Modelprojekt ‚Lebenswirklichkeit in Bayern für Frauen und Kinder mit Migrationshintergrund. Wegen seiner Bedeutung für die erfolgreiche Integration von Frauen hat Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann (CSU) heute erklärt, das Projekt im Jahr 2019 mit rund 426.000 Euro zu fördern. Gut angelegtes Geld, wie Herrmann findet: „Die Gleichberechtigung von Mann und Frau hat eine zentrale Bedeutung in unserer Gesellschaft. In den jeweiligen Heimatländern haben kulturbedingt oft nur Männer das Sagen. Damit Frauen mit Migrationshintergrund in unserem Land ihren Platz finden können, müssen sie ihre Rechte daher erst kennen lernen und ermutigt werden, diese selbstbewusst zu vertreten. Das Projekt ‚Lebenswirklichkeit in Bayern‘ leistet hier wertvolle Arbeit.“

Wie Herrmann erklärte, sollen Frauen an das Alltagsleben in unserem Land herangeführt werden. Neben Sportangeboten und Workshops zu gesunder Ernährung gibt es auch kulturelle Angebote wie Filmtage oder Vorträge zu Gleichberechtigung, Schwangerschaft und Verhütung. Auch heimische Bräuche und Traditionen, etwa rund um Ostern, lernen die Frauen kennen.

Bildquellen

  • Muslima: pixabay

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