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Gewaltausbruch in bayerischem Flüchtlingsheim: Vier Polizisten im Krankenhaus

STEPHANSPOSCHING – Und wieder ist es passiert. Und wieder gab es verletzte Polizeibeamte. In der kleinen Gemeinde Stephansposching in Niederbayern (Landkreis deggendorf) kam es am Freitag zu einem Gewaltausbruch im Flüchtlingsheim. Als die Polizei ankam, wurden sie von 30 Menschen “die uns geschenkt worden sind” (Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt) beleidigt und bedrängt.

Als die Beamten den Anführer der aggressiven Meute festnehmen wollte, geriet die Situation außer Kontrolle. Asylbewerber schlugen auf die Polizisten ein und warfen Fahrräder auf die Beamten. Ein Polizist wurde angespuckt, ein Asylbewerber sprang mit beiden Füßen in die Seitenscheibe eines Polizeiautos. Ein Teil der Randalierer verbarrikadierten das Tor mit Steinen und Kabeltrommeln, um die Ausfahrt der Streifenwagen zu verhindern. Die Polizeibeamten konnten das Gelände nur über einen Bauzaun verlassen.

Erst als Verstärkung eintraf, bekam die Polizei die Lage unter Kontrolle. Vier Polizisten mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Sie erlitten Schnitt- und Rippenverletzungen sowie Verletzungen an den Augen. Sechs Männer aus Nigeria im Alter zwischen 23 und 38 Jahren wurden festgenommen. Der Anführer konnte zunächst entkommen, stellte sich aber am Abend noch bei der Polizei.

In der Vorwoche hatten in einem Flüchtlingsheim in Dresden (Sachsen) 50 Nordfrikaner Polizeibeamte mit Schlägen und Tritten verletzt

Bildquellen

  • Polizei_2: likemag

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