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Europaministerin Merk sucht im Sultanat Oman den interkulturellen Dialog

Maskat/Oman – Europaministerin Dr. Beate Merk (CSU) besucht derzeit das Sultanat Oman. Sie wird in Omans Hauptstadt Maskat Gespräche mit Mitgliedern der Regierung des Sultanats sowie mit deutschen Wirtschaftsvertretern führen. Neben Fragen der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheit will sich die Ministerin auch über die gesellschaftliche Entwicklung des Landes und die Erfahrungen im interreligiösen Dialog informieren.

Merk: „Das Sultanat Oman hat in einer einzigartigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung innerhalb weniger Jahrzehnte den Weg in die Moderne geschafft. Für Bayern ist Oman ein geschätzter Partner mit großem Potential.” Was das Land so interessant mache, sei seine Verbindung zwischen Tradition und Moderne und seine Aufgeschlossenheit für den interkulturellen und interreligiösen Dialog. Diese Praxis sei wegweisend in einer Zeit, die von politischen und religiösen Konflikten geprägt ist.

Im Rahmen Ihres Besuchs trifft die Europaministerin mit dem Gesundheitsminister des Sultanats Oman, Dr. Ahmed bin Mohammed bin Obaid al-Saidi, zu einem Gespräch zusammen. Weiter steht ein Meinungsaustausch mit dem Minister für religiöse Angelegenheiten des Sultanats Oman, Sheikh Abdullah bin Mohammed al-Salmi, auf dem Programm. Sheik al-Salmi hat für sein Eintreten für Völkerverständigung und Dialog mit allen Religionen und für sein privates Engagement beim Aufbau der German University of Technology in Oman im Jahr 2015 das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

Die Ministerin besucht auch die Ahmad bin Majid School und informiert sich über das dort seit 2010 laufende Schüleraustauschprogramm mit der Münchner Sabel Realschule.

Bildquellen

  • Beate_Merk_Oman_2: land bayern

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