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Eine Stunde und nur mit Maske: In Bayern sind Gottesdienste wieder möglich

MÜNCHEN – In Bayern sind Gottesdienste ab dem 4. Mai wieder erlaubt, aber nur unter der Voraussetzung, dass Schutzmaßnahmen getroffen werden. Das teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit. So dürfen Gottesdienste im Freien nur mit maximal 50 Teilnehmern stattfinden – sofern ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmern von 1,5 Meter eingehalten werde. Für Gottesdienste in Kirchen oder Gebäuden überhaupt gilt: Nur so viele Gläubige dürfen hinein, wie Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Plätzen bestehen. Außerdem dürften die Gottesdienste höchstens 60 Minuten dauern.

Jeder Teilnehmer habe die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Davon ausgenommen sei, wer liturgische Texte spreche oder predige. Kirchen und Glaubensgemeinschaften sollten darüberhinaus eigene Konzepte zum Schutz der Gemeindemitglieder entwickeln.

“Wir begrüßen diese Entscheidung”, sagte der Sprecher des Vorsitzenden der Freisinger Bischofskonferenz, Bernhard Kellner, gegenüber der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA). Viele Christen hätten eine Sehnsucht nach Gottesdiensten , nachdem diese aufgrund der Corona-Pandemie über Wochen nicht hätten öffentlich stattfinden können.

Bildquellen

  • Priester_Pfarrer: pixabay

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