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CSU-Mittelständler fordern rasche Abschaffung des Soli

Erlangen – Der Mittelstand kommt in der Großen Koalition (GroKo) praktisch nicht vor! So fasst der Bezirksvorsitzende der Mittelstands (MU) der CSU in Mittelfranken die Ergebnisse eines Umfrage unter Mittelständlern zusammen. Robert Pfeffer: “Rund 95 Prozent der befragten Unternehmer sind der Meinunung, der Koalitionsvertrag in Berlin bringt zu wenig Entlastung, zu viel Umverteilung und zu viel SPD.”

Die Mittelständler lehnen den Plan der GroKo, den Solidaritätszuschlag (Soli) für nur einen Teil der Steuerzahler abzuschaffen, und das auch erst 2021, strikt ab.
Um gegenüber den Bürgern glaubwürdig zu bleiben, solle der Soli bis 2019 abgeschafft werden (90%).

Kritisch lesen die Mittelständler das erste Kapitel des Koalitionsvertrages „neuer Aufbruch Europa“. Die Hälfte der Teilnehmer sei zwar grundsätzlich für eine Vertiefung der EU. Eine mögliche Transferunion wird hingegen entschieden (95%) abgelehnt. Aus Sicht der Wirtschaft sei die Diskussion der Großkoalitionäre um die sachgrundlose Befristung scheinheilig. Der Staat hat als Arbeitgeber am allermeisten befristete Arbeitsverträge. Wenn Politiker hier was ändern wollten, sollten sie es einfach tun, dort wo sie Arbeitgeberverantwortung tragen, so Pfeffer.

Bildquellen

  • Robert_Pfeffer_CSU: privat

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