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CSU-Ministerin wirbt für konsequenten Verzicht auf Zigaretten

MÜNCHEN – Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat Raucher dazu ermuntert, den Jahreswechsel als Anstoß für einen konsequenten Verzicht auf Zigaretten zu nutzen. Huml betonte: “Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. So verursacht Tabakkonsum nicht nur Lungenkrebs, sondern auch viele weitere gefährliche Krebserkrankungen und Gefäßleiden.”

Die Ministerin weiter: “Durch das Rauchen verringert sich die Lebenserwartung im Schnitt um zehn Jahre. In Bayern kommt es nach Einschätzung des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit pro Jahr zu etwa 15.000 vorzeitigen Sterbefällen infolge von Tabakkonsum.”

Einer Analyse des Deutschen Krebsforschungszentrums von 2018 zufolge sind knapp 20 Prozent aller Krebsneuerkrankungen in Deutschland tabakbedingt. Besonders bedeutsam ist dabei der Lungenkrebs: Bei Männern waren fast 90 Prozent aller Lungenkrebsfälle auf das Rauchen zurückzuführen, bei den Frauen betrug der Anteil etwas mehr als 80 Prozent.

Bei den Erwachsenen hatte Bayern im Jahr 2017 mit 20,5 Prozent nach den Daten des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes die niedrigste Raucherquote unter den Bundesländern. Der Bundesdurchschnitt lag bei 22,4 Prozent. Im Zeitverlauf ging die Raucherquote im Freistaat von 26,0 Prozent im Jahr 1999 auf 20,5 Prozent im Jahr 2017 zurück (Männer: von 31,9 Prozent auf 24,6 Prozent, Frauen: von 20,4 Prozent auf 16,5 Prozent).

Bildquellen

  • Zigaretten_Rauchen: pixabay

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