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Bayern wird die Versorgung Demenzkranker ausbauen

MÜNCHEN – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU, Foto) strebt einen weiteren Ausbau der Versorgung von Menschen mit Demenz an. Huml verwies am Karfreitag darauf, dass jetzt eine neue Prognose zum Anstieg der Erkrankungsfälle vorliege: Dem neuen Gesundheitsreport des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zufolge wird sich die Zahl der über 65-jährigen Demenzkranken in Bayern bis zum Jahr 2036 auf circa 340.000 erhöhen – derzeit sind es rund 240.000.

Die Ministerin: “Erfreulicherweise steigt die Lebenserwartung der Menschen immer weiter an. Gegenwärtig sind rund 720.000 Menschen in Bayern 80 Jahre und älter – im Jahr 2036 werden es circa eine Million Menschen sein. Damit wächst auch die Zahl der Demenzkranken im Freistaat.”

Im LGL-Gesundheitsreport vom April 2019 zum Thema Demenz werden aktuelle Daten und Berechnungen aufgeführt. Die Mehrzahl der Menschen mit Demenz in Bayern lebt demzufolge nach der Diagnosestellung zunächst im häuslichen Umfeld – und will so lange wie möglich dort bleiben. Geschätzt wird zudem, dass von etwa 750.000 pflegenden Angehörigen in Bayern auszugehen ist.

Die erste Bayerische Demenzwoche findet statt vom 13. bis 22. September 2019 mit vielfältigen Aktionen in allen bayerischen Regierungsbezirken. Die geplanten Aktionen können online in den Veranstaltungskalender der Bayerischen Demenzwoche auf der Internetseite www.demenzwoche.bayern.de eingetragen werden.

Bildquellen

  • ministerin_melanie_huml: bayern.de

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