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Bayern setzt in Brüssel Erleichterungen für Landwirte durch

München/Brüssel – Der beharrliche Einsatz Bayerns in Brüssel hat sich gelohnt: Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) in München mitteilte, hat das Europäische Parlament jetzt etliche Vereinfachungen beschlossen, die gerade auch den Landwirten im Freistaat zugutekommen. „Viele der Verbesserungen tragen bayerische Handschrift, sie erleichtern unseren Landwirten die tägliche Arbeit“, so der Minister. Besonders wichtig sind laut Brunner die jetzt mögliche Anrechnung zusätzlicher Ackerfrüchte beim Greening und die beschlossene Klarstellung der Vorgaben für Dauergrünland, denn: „Das sorgt für Rechtssicherheit und erweitert die Spielräume für unsere Bauern.“ Ab sofort dürfen etwa die durchwachsene Silphie als Alternative zu Mais für Biogasanlagen sowie Honigpflanzen als Bienenweide angerechnet werden. Darüber hinaus hat Brüssel laut Brunner auch beim Bürokratieabbau eine wichtige Weiche gestellt: Die Mitgliedsstaaten dürfen jetzt auf die aufwendige Prüfung des Status „Aktiver Landwirt“ verzichten. Die neuen Regelungen gelten bereits ab 1. Januar. Positiv für Bayern ist dem Minister zufolge zudem, dass die Neu-abgrenzung für benachteiligte Gebiete auf 2019 verschoben wird. Damit sei es möglich, die Ausgleichszulage ein weiteres Jahr unverändert fortzuführen. Brunner: „Das sorgt für Planungssicherheit.“

Bildquellen

  • Landwirtschaft_Ernte: pixabay

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