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Bayern gedenkt in Nürnberg der Leiden und der Leistung der Vertriebenen

Nürnberg – Staatsminister Dr. Marcel Huber (CSU) hat gestern (26. Juni 2016) in Vertretung von Ministerpräsident Horst Seehofer an der Gedenkveranstaltung zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung in Nürnberg teilgenommen. Der 3. Bayerische Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung fand erstmals in Nürnberg und in zeitlicher Nähe zum bundesweiten Gedenktag statt, der am 20. Juni begangen wurde. Dr. Huber: „Der Gedenktag steht für Zukunft, für Völkerverständigung, für ein Europa des Miteinanders. Die Vertriebenen sind Beispiele für überzeugte Europäer.“

Mit dem 3. Bayerische Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung soll an die Millionen Frauen, Männer und Kinder aus den historischen deutschen Ost- und Siedlungsgebieten erinnert werden, die zum Ende des Zweiten Weltkriegs ihr Eigentum, ihre Heimat und oftmals auch ihr Leben verloren haben. Bayern möchte die Erinnerung an diese Ereignisse für die künftigen Generationen lebendig halten und zu Verantwortung und Versöhnung mahnen.

Minister Huber: “Trotz ihres ungeheuren Verlusts haben die Vertriebenen früh Versöhnung gesucht und Kontakte zur alten Heimat aufgebaut. Anfangs waren dies junge Pflänzchen bilateraler Freundschaften, heute sind es verlässliche, starke Netzwerke, die für das gute Miteinander mit unseren östlichen Nachbarn unverzichtbar sind.”

Bildzeile: Mitglieder der Landsmannschaft der Banater Schwaben beim 3. Bayerischen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung.

Bildquellen

  • Bayerischer Gedenktag_Vertriebene_26.6.2016: presseamt bayer. staatskanzlei

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