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Herrmann: “Nichts spricht für die Legalisierung von Cannabis”

München – Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat sich erneut gegen eine Freigabe von Cannabis ausgesprochen. Ausdrücklich begrüßte er die aktuelle Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes, das Volksbegehren “Ja zur Legalisierung von Cannabis in Bayern” nicht zuzulassen. Herrmann sagte, das Gericht habe den Gesetzentwurf wegen fehlender Gesetzgebungskompetenz als unzulässig abgelehnt. Doch auch inhaltlich spreche nichts für eine Legalisierung.

“Weiche Drogen sind oft der Einstieg in den Drogensumpf. Gerade unsere Kinder und Jugendlichen wären gefährdet, in eine verhängnisvolle Suchtspirale zu geraten, sollte man Cannabis für den Konsum freigeben”, so Herrmann. In Deutschland würden jährlich rund 1.000 Menschen an ihrer Drogensucht sterben. Dazu kämen unzählige gescheiterte Existenzen.

Wohin falsch verstandene Liberalität der Drogenbefürworter führen könne, zeigt nach den Worten Herrmanns die aktuelle Crystal-Problematik: “Nachdem in Tschechien 2010 der Crystal-Besitz zum Eigenverbrauch nicht mehr als Straftat, sondern nur noch als Ordnungswidrigkeit verfolgt wurde, schwappte eine regelrechte Crystal-Welle nach Bayern. Mit den Folgen der verfehlten Drogenpolitik Tschechiens kämpfen wir noch heute.”

Bildquellen

  • Joachim_Herrmann_CSU: csu

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