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24 Jahre nach ihrem Verschwinden: Gibt es noch Hoffnung für Sonja Engelbrecht?

24 Jahre nach ihrem Verschwinden: Gibt es noch Hoffnung für Sonja Engelbrecht?

MÜNCHEN – Das mysteriöse Verschwinden der damals 19-jährigen Sonja Engelbrecht vor 24 Jahren beschäftigt die Münchner Kripo auch nach 24 Jahren noch.

Am Abend des 10. April 1995 war die junge Frau mit einem Freund in einem Lokal an der Schleißheimerstraße unterwegs. Gegen zwei Uhr brachen sie auf in Richtung Stiglmairplatz, wo Sonja aus einer Telefonzelle ihre Schwester anrufen wollte. Auf dem gut einen Kilometer langen Fußweg sagte die Schülerin zu ihrem Begleiter, sie fühle ich beobachtet und verfolgt.

Am Stiglmairplatz betrat Sonja dann die Telefonzelle gegenüber der Tramstation. Ihr Begleiter verabschiedete sich und ging zur Tram. Warum Sonja nicht ebenfalls mit der Tram zum Hauptbahnhof fuhr und stattdessen am Stiglmairplatz zurückblieb, konnte nicht ermittelt werden. Denn seit diesem Zeitpunkt ist die Schülerin verschwunden. Weder Eltern noch Polizei haben aufgegeben, Sonja Engelbrecht, die heute 43 Jahre alt wäre, zu suchen.

Im November 2012 berichtete auch das ZDF in der Reihe “Aktenzeichen XY..ungelöst” über den Fall. in der TZ wird heute über mögliche Zusammenhänge zu anderen Fällen berichtet. So hatte es vor und nach dem 10. April 1995 in der Münchner Innenstadt vergleichbare Fälle gegeben, wo drei junge Frauen im Münchner Nachleben verschwanden. Bis heute fehlt von Kristin Harder und Bettina Trabhardt jede Spur. Von einer dritten vermissten Frau wurden in einer Wasserkraftanlage Körperteile gefunden. Die Polizei sah zwischen den Fällen allerdings kein verbindendes Element.

Auf der Homeage der Polizei gibt es ein Formular, um Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens zu geben:

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