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Wöhrl in Schwierigkeiten: Bis zu zehn Häuser sollen schließen

Nürnberg – Dass die Modehaus-Kette Wöhrl in Turbulenzen steckt, ist kein Geheimnis. Nun versucht das Nürnberger Unternehmen mit drastischen Sanierungsmaßnahmen die Insolvenz abzuwenden. Klar ist: Ohne Personalabbau hat die traditionsreiche Firma kaum noch eine Chance. Fast 2.000 Mitarbeiter sind heute noch in den 34 Filialen beschäftigt. Bis zu zehn Häuser sind von einer Schließung bedroht.
Das Mode-Unternahmen zeigte sich gestern selbstkritisch. So seien bei der Übernahme der Modehauskette Sinn Leffers Managementfehler begangen worden. Aber auch andere Entwicklungen sind für denn Niedergang ausschlaggebend, insbesondere das Internet. Immer mehr Leute bestellen ihre Kleidung in Online-Shops. Inzwischen hat die Hauptversammlung des Textilhändlers ein so genanntes Schutzschirmverfahren eingeleitet, das beim Amtsgericht Nürnberg beantragt werden soll.

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