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Bayern und Russland vereinbaren mehr kulturelle Zusammenarbeit

Moskau – Bayerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU, Foto) und der Kulturminister der Russischen Föderation Wladimir Medinski haben heute in Gegenwart von Ministerpräsident Horst Seehofer eine Vereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern und der Russischen Föderation zu Kulturfragen unterzeichnet.

Minister Spaenle betonte bei der Unterzeichnung: „Dieses ‚Memorandum of Understanding‘ ist eine gute Grundlage für eine engere Zusammenarbeit von Bayern und Russland im kulturellen Bereich und knüpft auch an bestehende Kontakte an. Konkrete Projekte einer Zusammenarbeit von Kulturinstitutionen werden auf dieser Grundlage leichter als bisher vereinbart werden können.“

Die gemeinsame Erklärung ist auch Ausdruck einer positiven Entwicklung zwischen Bayern und Russland in kulturellen Fragen. Minister Spaenle hatte erst im vergangenen Jahr Russland besucht, und in diesem Frühjahr war die Stellvertretende Kulturministerin der Russischen Föderation zu Gast in München.

In dem Memorandum ist das Spektrum möglicher Zusammenarbeit beschrieben. „Beide Seiten werden die Zusammenarbeit in den folgenden Bereichen fördern: Musik, Theater, Tanz, Film, Bildende und dekorative Kunst, die bibliothekarische Arbeit und den Museumsbetrieb, Austausch von Ausstellungen, Schutz des Kulturerbes, Restaurationsarbeit, kultureller, eventbezogener Tourismus, Gedenkarbeit, Forschung und Bildung im Kultur- und Kunstbereich.“

Konkret haben das Bayerische Nationalmuseum und das Tsaritsyno-Museum bei dem Russlandbesuch der bayerischen Staatsregierung eine Ausstellung vereinbart, die beim Gegenbesuch im Frühsommer in München konkretisiert wird.

Bildquellen

  • Min_Ludwig_Spaenle_CSU: csu

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