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Erzbistum München ist das reichste in Deutschland

München – Das Erzbistum München und Freising ist das reichste Bistum in Deutschland. Sein Vermögen beläuft sich nach erstmaliger Veröffentlichung auf 5,5 Milliarden Euro. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Paderborn (4 Mrd.) und Köln (3,4 Mrd.)

Im Zuge der Umstellung wurden große Teile des Vermögens Stiftungen zugunsten der kirchlichen Grundaufträge übertragen. Dieses Vermögen ist damit dauerhaft an die jeweiligen Stiftungszwecke gebunden: an die kirchliche Seelsorge und das gemeindliche Leben (St. Korbinian-Stiftung), an die Förderung des Dienstes am Nächsten im Sinne der kirchlichen Wohlfahrtspflege (St. Antonius-Stiftung) sowie an den Bereich der Bildung (Bischof-Arbeo-Stiftung). Damit soll zu einer soliden und nachhaltigen Finanzierung dieser grundlegenden Aufgaben von Kirche dauerhaft beigetragen werden. Zugleich ist mit den jeweiligen Stiftungsräten als Aufsichtsgremien, mehrheitlich besetzt mit erfahrenen Wirtschafts- und Finanzexperten, eine externe und unabhängige Kontrolle über die Vermögenswerte sichergestellt. Das Vermögen der Stiftungen ist einem direkten Zugriff der Erzdiözese entzogen.

„Unsere finanziellen Ressourcen sind für uns immer an konkrete, den Gläubigen und der Gesellschaft dienende Zwecke gebunden. Vermögen kann nie Selbstzweck sein“, betont der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer: „Es ist unsere Verantwortung, die dem Erzbistum für den Auftrag der Kirche anvertrauten Mittel sorgfältig, solide und zukunftssicher zu verwalten und darüber Rechenschaft abzulegen.“

Bildquellen

  • Frauenkirche_München: stadt muenchen

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