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Bischof Voderholzer bittet Missbrauchs-Opfer um Verzeihung

Regensburg – Bischof Rudolf Voderholzer (Foto) hat Fehler bei der Aufklärung von Missbrauchsfällen bei den Regensburger Domspatzen eingeräumt. In einer Predigt zum dritten Jahrestag seiner Bischofsweihe kritisierte er gestern im Dom diejenigen, die in den 50er Jahren und danach die Prügelstrafe als normales Erziehungsinstrument angesehen hätten. Allerdings rechtfertige das nicht die „Exzesse körperlicher Züchtigung“ und die Fälle sexueller Gewalt. Vor mehr als 1.000 Gläubigen bat der Bischof die Opfer um Verzeihung und erklärte seine Bereitschaft, mit denjenigen, die es wünschten zu sprechen. Voderholzer:  „Ich kann es nicht ungeschehen machen und die Betroffenen nur um Vergebung bitten.“

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