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231 Malaria-Fälle in 2015 in Bayern – seid vorsichtig!

München – Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) empfiehlt, rechtzeitig vor einer Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung in Anspruch zu nehmen. Huml betonte am Freitag in München: „Insbesondere bei Fernreisen sind eine sorgfältige Vorbereitung und eine reisemedizinische Beratung notwendig. Vor vielen Infektionen können sich Urlauber mit einer medikamentösen Vorsorge oder Impfungen schützen. Häufig bieten aber schon einfache Maßnahmen wie Mückenschutz und Hygiene einen guten Schutz gegen Infektionskrankheiten.“

Huml fügte hinzu: „Die gesundheitlichen und klimatischen Belastungen sollten im Urlaub insbesondere in tropischen Gebieten nicht unterschätzt werden. Je nach Reiseland gelten unterschiedliche Empfehlungen. Über die möglichen Impfungen oder weitere Vorsorgemaßnahmen kann man sich bei Fachärzten für Reise- und Tropenmedizin, beim Hausarzt, in den Tropeninstituten, aber auch beim zuständigen Gesundheitsamt beraten lassen. Hier können sich Reisende auch über weitere Vorsorgemaßnahmen vor einem Urlaub informieren – beispielsweise über den Schutz von Insektenstichen. Das möchte ich auch allen ans Herz legen, die im August zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro reisen wollen.“

Insbesondere in tropischen Gebieten stellen Krankheiten, die durch Insekten übertragen werden, ein Gesundheitsrisiko dar. So gehen letzte Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO davon aus, dass weltweit im Jahr 2015 438.000 Todesfälle auf Malaria zurückzuführen waren, die meisten davon bei Kindern unter fünf Jahren in Afrika. Im vergangenen Jahr wurden allein in Bayern 231 Malaria-Erkrankungen gemeldet, die vor allem aus Afrika importiert worden waren. Aber auch im südeuropäischen Raum ereigneten sich in den vergangenen Jahren regionale Ausbrüche von gefährlichen Infektionskrankheiten, die von Insekten übertragen werden.

Bildquellen

  • Malaria: google

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